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Nach seiner Kooperation mit Malcolm McLaren gefragt sagte Adam: "Ich hab' eigentlich nur 2 Wochen mit Malcolm gearbeitet, ich gab ihm 1000 Pfund und er nahm mir meine Musiker." Für die Wahl von ADAM AND THE ANTS als Bandname gibt es ja viele Kommentare von Adam, einer ist "Weil's besser klingt als STUART and the Ants!" Aus dem Buch 'SUPERSTAR' von John Tobler: "Eine unerwartet hohe Dosis Publicity kam aus einer ebenso unerwarteten Ecke, nämlich von amerikanischen Ureinwohnern. Da man befürchtete, Adam könnte "Geronimo's Stripe", der ihnen heilig ist, als Spielerei ausbeuten, schrieb man an CBS und bat Adam darum, den Streifen nicht weiter zu verwenden. Was viele Rockstars einfach ignoriert hätten, nahm Adam sehr ernst und arrangierte ein Treffen mit der "North American Community Association", wo er dann nicht nur seine tiefe Liebe für, sein Interesse an und seine Identifikation mit den amerikanischen Ureinwohnern und ihrer Sache bekundete, sondern sie auch zu einer seiner Shows einlud damit sie sich selbst ein Urteil bilden konnten. Dies taten sie und waren beeindruckt und zogen ihre Forderung betreffend des weissen Streifens zurück.
Aus einem Interview von 1982: ...Als eine deiner persönlichen Favoriten hast du Bryan Ferry erwähnt... du hattest auch schon einen Briefwechsel mit ihm vor langer Zeit... ADAM: "Als ich an der Kunstschule war, schrieb ich ihm und fragte, ob ich ein paar Skizzen von ihm machen könne und er schrieb zurück... auf Roxy Music Papier, alles handschriftlich, was zu der Zeit sehr überraschend war und es hat mich sehr beeindruckt. Ich habe all meine Fanpost ungefähr 3 Jahre lang selbst beantwortet, bis dann irgendwann tausend Briefe pro Woche kamen, da musste ich damit aufhören... aber ich achte noch immer darauf dass es sehr persönlich bleibt."
Adam 1986: "Wenn die Schule dazu da ist, dich auf's Leben vorzubereiten, dann macht sie ihre Arbeit schlecht, finde ich. Sie ist vielleicht in der Lage dir Mathematik, Englisch und alle anderen Fächer beizubringen, aber sie versagt kläglich wenn es darum geht dich auf die Aussenwelt vorzubereiten! Ich wünschte, ich hätte mit 15 mehr darüber gewusst, worum es im Leben geht. Wir denken immer wir wüssten wo's lang geht, aber die meiste Zeit über dreht sich alles um Freunde, Musik, Sport und sowas. Wir amüsieren uns, alles andere ist ein riesen Witz. Aber das Leben nach der Schulzeit ist dermaßen härter, ich glaube nicht, daß ich oder einer meiner Klassenkammeraden dafür bereit waren. Ich kann mir vorstellen, daß jemand der das jetzt liest denken mag "was interessieren mich Hypotheken und Vorstellungsgespräche und Sozialversicherung und wie ich mit meinem Geld haushalte usw.? Ich werde in den nächsten Jahren sicher nicht heiraten oder in einer solchen Situation sein"... Nun, glaubt mir, ihr müsst über all diese Dinge bescheidwissen! Ich wünschte nur in der Schule wäre mehr Zeit darauf verwendet worden mir beizubringen wie man ein Bewerbungsformular so gut wie möglich ausfüllt, daß jemand sich die Mühe gemacht hätte mir zu erklären wie Gehälter gezahlt werden, was abgezogen wird und wie man auf sein Geld achtet."
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